Verfasst von: Kanarienvogel | Oktober 21, 2008

Ausflugspunkte auf Gran Canaria, die nicht jeder kennt…

 

Ich kann jedem, der seinen Urlaub auf Gran Canaria verbringt, nur empfehlen mit einem Mietauto die Insel zu erkunden. Es gibt unendlich viel zu sehen und zu entdecken und glauben Sie mir, Sie werden von der Schönheit der Insel begeistert sein! Nun werde ich über ein paar Orte berichten, die Sie auf jeden Fall gesehen haben sollen.

 

Barranco de Arguineguin

Vom „Barranco de Arguineguin“ kommt man direkt in das Zentrum der Insel. Die Einheimischen nutzen am Wochenden oft die Gelegenheit, sich hier vom Alltag ein wenig auszuruhen. Die Strecke ist fast die ganze Tour über asphaltiert und somit hat sie für Jeep-Fahrer den gewissen Reiz verloren. Es gibt zwischendurch nur wenige Kilometer sogenannter Piste, die man bei vorsichtiger Fahrweise und guten Witterungsbedingungen in einem normalen PKW zurücklegen kann. Doch ein Tipp! Planen Sie genügend Zeit ein. Schon allein für die nur 50 km lang Strecke von Arguineguin bis nach Ayacata benötigt man ohne längere Stopps schon 2 Stunden – eingeschlossen natürlich ein Abstecher zum „Embalse de Soria“, einem wunderschönen Stausee, umgeben von atemberaubender Natur. Rund um den Stausee herum gibt es viele Picknickplätze, die zum verweilen einladen. Dort kann man einfach nur die Natur genießen und die schönen Ausblicke genießen. Jedoch gibt es einiges, was beachtet werden sollte:

·         Halten Sie nicht mitten auf der Straße, sondern nur an Ausweichstellen oder breiten Straßenstücken, wo Sie weder den Verkehr behindern noch Unfälle verursachen könnten.

  • Geben Sie Acht auf Radfahrer, die alleine oder in Gruppen die Straßen benutzen.
  • Seien Sie in Naturschutzgebieten und vor allem in Kiefernwäldern bei Hitze und starkem Wind äußerst vorsichtig im Umgang mit Feuer.
  • In schroffen Gebieten kann es bei starken Regenfällen und Wind zu Steinschlägen und Erdrutschen kommen.

 

Puerto de Mogán
Puerto de Mogán (nicht zu verwechseln mit dem Bergdorf Mogán) ist ein kleines Fischerdorf und liegt in einem wunderschönen Tal eingebettet in die Gesteinslandschaft, mit einer Vielfalt tropischer Früchte. Einer der schönsten Orte auf der Insel. Oft wird es auch als kleines Venedig bezeichnet. Es wurden kleine Kanäle durch den Ort gezogen, wo nun das Meerwasser durchfliesst.
Die hübschen, niedrigen weißen Häuser, mit ihren bunt gerahmten Fenstern und Türen, umrankt von leuchtenden Hibiskus- und Bougainvilleablüten, geben ein malerisches Bild ab. Die Wege sind von Palmen gesäumt. Hier gibt es nur ganz wenige Appartmentanlagen, die man von Deutschland aus buchen kann. Der grösste Teil wird privat vermietet. Die Feriendomizile reihen sich um den exlusiven Yachthafen von Puerto de Mogán. Sollten Sie hier auch nicht übernachten, ein Besuch mit dem Bus oder Leihwagen lohnt sich auf alle Fälle. In Puerto de Mogán ist nichts verbaut oder heruntergekommen.
Es ist märchenhaft durch die Gassen mit ihren kleinen Läden und Boutiquen zu schlendern und an der Hafenpromenade den Sonnenuntergang zu genießen.
Wenn Sie bei Ihrem Spaziergang durch den Ort am Hafen ankommen, können Sie mit etwas Glück die Fischer beobachten, welche mit ihrem Fang gerade in den Hafen einlaufen.
Die Gewässer vor Puerto de Mogán bieten ideale Bedingungen für Windsurfen, Segeln oder Angeln.
Außerdem gibt es dort ein U-Boot, mit dem man täglich in die Tiefen des Atlantik abrauchen kann. Das einzig Negative an Puerto de Mogán sind die hohen Restaurantpreise.

 

Es gibt viele Hotels auf Gran Canaria, die nicht unbedingt in den touristischen Hochburgen liegen. Kommen Sie und entdecken Sie diese schöne Insel!


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